Vor einigen Jahren habe ich mit der kompletten Neuentwicklung eines Analog Synthesizers auf Basis der Spannungen und Modulgrößen des Doepfer A100 Analog Modulsystems begonnen. Das hat sich sowohl vom zeitlichen wie finanziellen Aufwand als derart inpraktikabel erwiesen, dass ich das Projekt eingestellt habe. Es ist schlicht billiger, sich ein Doepfer System zu kaufen und einzelne Module nach Lust und Laune zu entwickeln.

[Textdatum 2003] Ein paar Eckdaten und Konzepte:
Inspirationsquelle: Formant Pro, Doepfer und unzählige weitere Sites und DIY Projekte. Jürgen Haible sei besonders erwähnt (Keyboard 06/03).
Motivation: Analog! Irgendwie habe ich auch nach 25 Jahren nicht verkraftet, dass meine Elteren ein Veto gegen den Korg MS-10 eingelegt haben und mir einen Casio Quäk-FM-Synthesizer aufgeschwatzt haben (weil der doch so schöne Naturklänge hat.). Für das Geld das dieser Analog-Synthie mich kosten wird, könnte ich ein komplettes Doepfer-System mit allen Modulen kaufen. Aber selbermachen ist spassiger. [Edit 2009: das dachte ich vor 5 Jahren, aber ich bin ja lernfähig
]
Anspruch: er soll ordentlich klingen aber ich erwarte nicht, den neuen ultimativen Syntie hinzubekommen. Der Weg ist das Ziel und so erwarte ich ohne Schrecken, dass ich einige Module im Zuge meiner Weiterentwicklung rausschmeissen werde. Womit auch geklärt ist, warum es ein modularer Synthie wird.
Spannungen: Versorgung +-12V und +5V. Standard 1V/Oktave, max 5V. Modulationsquellen vermutlich max. +-9V mit Eingangsabschwächer (noch nicht fixiert). Es MUSS möglich sein, Doepfer-Module mit zu verwenden.
[Ende Motivation 2003]
Ich habe im folgenden die verwertbaren “Überreste” dieses Projekts zusammengestellt.